Wie bleiben wir im Job mental gesund? | mit Werner Fürstenberg

Shownotes

Mentale Gesundheit wird immer wichtiger – gerade in einer Arbeitswelt, in der Leistung, Stress und ständige Erreichbarkeit für viele zum Alltag gehören. In dieser Folge sprechen Dr. med. Kurt Mosetter und Christian Ritzer gemeinsam mit Werner Fürstenberg, Experte und Pionier für mentale Gesundheit in Unternehmen und Management, darüber, wie eng mentale und körperliche Gesundheit miteinander verbunden sind.

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00:00:00: Ein ganz herzliches Willkommen zum Gesundheits-Talk mit Dr.

00:00:04: Med Kurt Mosetter und mir, Christian Ritzer.

00:00:07: Und wer heute einen ganz spannenden Gast Kurt, den du eingeladen hast ... Ihr kennt euch schon viele Jahre, hab ich eben im Vorgespräch gehört.

00:00:14: Werner Fürstenberg!

00:00:15: Herzlich willkommen, Werner.

00:00:16: Freut uns sehr, dass du da bist.

00:00:18: Ja, danke.

00:00:19: Ich würde vorschlagen, Kurt, vielleicht kannst du mal grade sagen was hat euch denn zusammengeführt?

00:00:26: Wo hast du Werner kennengelernt?

00:00:30: Kurz mal Wort zu dir verlieren, zu deiner Historie die ja auch extrem spannend ist.

00:00:33: Das hast du mir immer schon so auf einen Weg gegeben.

00:00:37: Auf der Suche nach Gesundheit und nach vernünftigen Menschen – die kausal denken!

00:00:43: Die Gesundheit muss man auf den Werner Stoße, denn es geht um den Begriff Selbstverantwortung.

00:00:51: Was

00:00:52: können wir tun?

00:00:54: Dass wir unsere Gesundheit in die Hand nehmen, eigen Verantwortung entwickeln und uns, solange wie möglich gesund halten.

00:01:03: Und in der Medizin als Arzt war das ein spannendes Thema ... Wir haben aber gesehen, dass in der Gesellschaft so ein Automatismus entstand ist.

00:01:12: Die Menschen arbeiten viel, sie haben viel Stress, sie arbeiten immer mehr.

00:01:17: Sie essen immer schlechter.

00:01:18: Sie machen immer weniger Sport.

00:01:20: Sie haben einen schlechterer Schlaf.

00:01:22: Kein Wunder wäre sie dann krank!

00:01:24: Aus unserer Sicht ist das kein Krankheit, sondern meine Lehrer in Asien haben gesagt, lieber Kurt, es sind Ungleichgewichte.

00:01:32: Und die haben gesagt eure Umwelt ist verrückt und euer Körper ist normal.

00:01:37: Dann haben wir den Werner Fürstenberg Besucherdürfe in Hamburg an der Kolonaden mit einer Gesundheitsberatungsgesellschaft.

00:01:45: Der Werner aus ihrer ganz anderer Richtung

00:01:48: hat

00:01:49: ein politisch sinnvolles und auch ein praktisch umsetzbares Konzept entwickelt, wie man Menschen die in den hohen Krankenstand gerade sind darauf aufmerksam macht dass es noch andere Wege gibt.

00:02:06: Und das möchte ich dann dir überlassen.

00:02:08: der Werner ist eine richtige Pionier zwischen Politik Medizin Zwischen Gesellschaft aber nicht nur theoretisch sondern handlungsrelevant.

00:02:17: sehr erfolgreich.

00:02:20: Ja, danke für die Datein.

00:02:22: Also sehr spannend!

00:02:24: Danke erstmal auch von meiner Seite fürs Intro Kurt.

00:02:26: Es ist immer für mich spannend zu sehen wo sind die ganzen Verflechtungen gewesen.

00:02:31: und Werner du hast das eben schon mal gesagt und Kurt hat es bestätigt Du warst ja damals vor doch mittlerweile einigen Jahren offensichtlich absoluter Pionier ... in einem gewissen Spannungsfeld ja auch, ne?

00:02:41: Wenn man das so sieht.

00:02:43: Politik, Medizin, Gesundheit und so weiter.

00:02:45: Nehmen wir uns noch mal kurz mit auf die Reise durch das Klingenputzen bis hin zu heute... ... so in einem ganz kurzen Spann.

00:02:54: Es fing alles ungefähr vor vierzig Jahren an.

00:02:56: Da gab es einen Hype in Deutschland.

00:02:58: Und das war das Thema Suchtprävention in der Arbeitswelt.

00:03:01: Also vollendig Alkohol am Arbeitsplatz!

00:03:03: Es gab also immer mehr Unternehmen, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben Und ich hatte, war damals Referent im Düsseldorf für das ... zuständig für dieses Thema auch Suchtprävention.

00:03:14: Ich bin dann gefragt, ob ich mich auch beteilige an der Seminararbeit für Führungskräfte.

00:03:18: Man suchte einfach Leute und das hat mich sehr interessiert.

00:03:22: Dann hab' ich in den Firmen gearbeitet und gesehen, dass es noch andere Probleme gibt als nur Alkohol.

00:03:29: Nicht

00:03:29: nur Alkohöl.

00:03:31: Sondern ich habe viele Menschen zu tun gehabt, weil ich viel Seminare gemacht habe in den Unternehmen natürlich auch die Schwierigkeiten mitbringen an einen Arbeitsplatz, also sozusagen ihren Rucksack, den sie aus dem Privatleben und der Familie mitnehmen.

00:03:45: Und dann dort auffällig werden.

00:03:47: und dann habe ich

00:03:49: mitbekommen

00:03:50: wie unsicher Führungskräfte sind im Umgang mit Menschen, die aufföllig sind insbesondere mit Alkohol.

00:03:57: natürlich damals weil das auch echt ein leichtes Thema ist das als Führerskraft anzufassen.

00:04:04: Naja, lange Rede, kurzer Sinn.

00:04:05: Ich hab dann in Aachen in der Firma gegründet die hieß denn erst Fürstmilch und Partner GmbH.

00:04:10: ich habe dann aber kurz danach meine damalige Frau kennengelernt, die reinhielt Und ich bin nicht alleine der Pionier sondern wir sind beide Pioniere.

00:04:20: Ja

00:04:20: sehr gut als Team.

00:04:22: Wir haben das als Team aufgebaut und dann ist Meine Frau war mir mit eingestiegen und wir haben was dann umbenannt im Fürstmilch-Institut Gmb H und haben dann die Idee gehabt dass für den Unternehmen ein Konzept anbieten, dass sie pro Monat oder pro Mitarbeiter eine Pauschale bezahlen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Führungskräfte aus den Unternehmen dann bei uns Beratungen anspruch nehmen können.

00:04:45: Bei allen psychosozialen Themen sei es familiärische Schwierigkeiten seit psychosomatischen Probleme oder Schulden also all das was uns Menschen bewegt.

00:04:56: Und noch einen Satz dazu was Die Haltung war die dahinter stand und die ich auch heute noch habe ist die das was Kurt eben gesagt hat, dass Menschen zu schnell stigmatisiert werden.

00:05:09: Also wir unterscheiden nicht zwischen psychischen Belastungen und psychischen Erkrankungen weil die Menschen sind erst mal psychisch belastet Und es gibt niemanden der nicht psychisch gelastet ist.

00:05:19: Das sind wir vom Geburtland wenn immer mit psychischer Belastung zu tun.

00:05:23: Wenn wir aber in unserem Gesundheitssystem zum Arzt oder auch zum niedergelassenen Therapeuten gehen Ist ja der Arzt verpflichtet eine Diagnose zu stellen.

00:05:31: und wenn jemand kommt der Sorgen hat wenn jemand kommt mit Belastung und sagt bekommt, sie haben eine Depression oder angestörung.

00:05:39: Dann ist natürlich auch sehr schnell ein Muster bei den Menschen da, dass die sich als Opfer fühlen.

00:05:46: Aha!

00:05:46: Wenn der Arzt mir sagt ich bin das ... dann bin ja die Erkrankungen ausgeliefert.

00:05:51: Darf ich mal ganz kurz reingehen?

00:05:53: Und zwar, ich hab da sehr häufig durchaus auch das Gefühl, dass es Menschen gibt in denen das durchaus gelegen kommt, sag ich jetzt einfach mal sehr spitz also die gerne auch eine Diagnose haben wollen.

00:06:05: Das muss irgendwie Namen bekommen, das Thema.

00:06:07: Also zum Beispiel Depression oder ... Das heißt, da vermischt sich das noch ein bisschen miteinander

00:06:14: ja?

00:06:15: Ja, dann sind wir dann auf dem Thema Selbstverantwortung.

00:06:20: Es gibt auch so was wie ein Krankheitsgewinn.

00:06:23: Wenn ich erkrankt bin, wenn mir jemand anders sagt du bist krank, hab ich auch Gespräche mitbekommen, dass viele sagen wenn sie auffällig waren und Leistungsminderungen hatten zum Beispiel, dass die dann der Führungskraft gesagt haben ja sorry ich kann ja nichts für ihr.

00:06:36: Ich bin ja krank!

00:06:37: Und dann ist das natürlich schwierig für den Führungskraftrauber einzugehen.

00:06:42: Ja aber der Arzt hat mir das doch verschrieben.

00:06:44: Ich muss das darum machen.

00:06:46: Wir haben da schon anders gearbeitet.

00:06:48: wir haben also sehr stark versucht die Menschen letztendlich dahin zu inspirieren, dass sie sich selbst Verantwortung übernehmen und auch darüber geredet, dass wir Selbsthaltungskräfte haben.

00:07:02: Wenn die Seele durch den Körper spricht ... Und der Körper reagiert, dass das eine gesunde Reaktion ist auf irgendwelche Umstände mit denen wir gerade nicht zurechtkommen und dass es verschiedene Baustellen gibt in unserem Leben, die es gilt einfach abzuarbeiten und dass man sehr viel Kraft hat, das zu tun.

00:07:22: Das ist natürlich bei diesem systemischen Ansatz, der lösungsorientierte ist auch einfacher ... als sie darin zu verstärken, dass sie sozusagen Krankheit ... ... krank sind, weil sie Opfer sind aufgrund nur von Bedingungen.

00:07:35: Also die Wechselwirkung zwischen Ostern und Bedingung... ... und den Individuen, die es natürlich gegeben.

00:07:42: Aber das verschuldte ich sowieso nicht gerne.

00:07:48: Weil's wird ganz oft über fremdverschulen geredet.

00:07:52: Also ich hab viel geraucht, bekomme Lunkrebs und dann ist aber nicht die Nahrung.

00:07:55: Die Zerrät-Industrie schon daran, dass sie Lunkkrebs haben.

00:07:58: Mhm, ja.

00:07:59: Aber diese ... ist aber in die Selbstverantwortung zu gehen.

00:08:02: Du erlebst das bestimmt auch immer wieder?

00:08:05: Das ist natürlich für die Patientenkunden, warum man sie am Ende betitelt, der sehr häufig doch im ersten Moment deutlich unbequemere Weg vermeintlich erst mal, weil er halt erst mal länger erscheint.

00:08:19: Ich mach mal ein Beispiel auf Ich krieg eine Diagnose, kriege ein Medikament verschrieben.

00:08:24: Dann denke ich erst mal ... Na ja, dann geht's mir erst mal einen Moment lang besser.

00:08:28: Dass das vielleicht in unserer Welt wie so wir auch denken, im Mittel- und Langfristig nicht der Fall ist.

00:08:35: Da sehen viele Leute erstmal nicht.

00:08:37: Und ich hab das Gefühl, viele haben auch ... die brauchen unheimlich viel Motivation oder teilweise auch sehr großes Leid leider um bereit zu sein, in diese Selbstverantwortung zu gehen.

00:08:48: Hast du da ähnliche Erfahrungen gemacht?

00:08:50: Gut!

00:08:50: Ganz sicher, aber deshalb braucht es Aufklärung.

00:08:53: Und jetzt hat der Werner und die Reinhilder eine Dritte im Bund war, der Eta Gotschalt.

00:08:59: Die Eta-Gotschald hatte eine Klinik führt, wo es um Sucht und Depressionen ging und wie man Führungskräfte aus der Krankheit wieder in den Beruf zurückbringt.

00:09:10: Und tatsächlich ist so mit Aufklärungen, guter Betreuung, Beziehungsarbeit, Zeit war das so, dass sowohl die Menschen Führungskräfte aus der Medizin, aus dem Management und aus dem Bankwesen sind abgerutscht.

00:09:30: Das Leben war zu verrückt!

00:09:32: Und dann wird keiner einfach nur aus Pfannen süchtig sondern man versucht sich zu beruhigen.

00:09:39: Dann schlittert man rein mit Medikamente oder mit Alkohol.

00:09:43: Dann beruhigt man sich und merkt gar nicht wie ein Leben entgleitet wenn man dann Hilfe kriegt Ohne Anleitung.

00:09:51: Hey, hör mal her!

00:09:52: Du hast richtig viele Kräfte.

00:09:53: Früher hast du Sport gemacht.

00:09:54: Lass uns beginnen mit der Ernährung.

00:09:58: Wir reflektieren was im Leber passiert ist.

00:10:01: hat sich gezeigt dass diese Menschen die sonst stigmatisiert nie wieder gearbeitet hätte das sie zurückkommen sind ins Leben.

00:10:09: Dass ich den Krankenstand in den Führungsetage dramatisch verbessert habe.

00:10:14: und dann wenn man gesund ist Ich überzeugt bin, dass jeder gesund sein möchte.

00:10:21: Das Dilemma ist allerdings, wenn man falsch berate wird, dann schlittert man rein ... Dann kommt die erste Diagnose-Schlafstörung, Medikamentdepressionen und Antidepressiva.

00:10:31: Dann kommt ein Schmerz, ein Schmärzmedikament, dann kommt einen Mageschonern.

00:10:35: Dann kommen noch was Angstlösendes.

00:10:38: Und

00:10:38: dann kleidert man ab.

00:10:40: Diese Medikamente belastet den Körper und die Seele.

00:10:44: Aber die Seelee kommt gar nicht mehr ... zur Sprache und man denkt, es ist einfach so.

00:10:50: Und da habt ihr fantastische Arbeit geleistet die Edda Gottschalt mit einer Oberberglinie.

00:10:57: Mir auch ganz früh schon.

00:10:59: und heute sehen wir dass sich die Beschleunigung in der Gesellschaft so entwickelt hat das inzwischen nicht nur die Führungskräfte krank sind und krank diagnostiziert werden sondern Kinder und Jugendliche.

00:11:15: Und jetzt haben wir eigentlich eine Katastrophe, was mir von Meiden wollte mit Aufklärung.

00:11:20: Dass immer mehr Kinder körperlich und psychisch krank sind.

00:11:24: die aktuelle Date in Deutschland, siebenefünfzig, neun Prozent von den Kindern und Jugendlichen unter achtzehn haben psychosomatische Beschwerde, chronische Schmerzen und zwei zwanzig Prozent von der Kinder hier haben jetzt Essstörungen.

00:11:40: Und bis zu vierundzwanzig Prozent von den Kindern sind neurodiverse und depressiv.

00:11:46: Wenn die schon denken, dass sie so sind, dann wäre er sich so!

00:11:49: Deshalb braucht es eigentlich auch in diesem Bereich nochmal Aufklärung.

00:11:53: Mit der Aufklärungen bin ich überzeugt, dass jeder, der gesund sein kann, gerne gesund sein möchte.

00:12:01: Man muss ihm aber Hilfestellungen leisten auf dem Weg dahin, denn alleine schafft man's nicht.

00:12:07: Deshalb brauchen wir ein gutes Netzwerk Begleiter, Beratung und ich sehe den ärztlichen Beruf, den physiotherapeutischen Beruf eher begleitend um jemanden wieder in den Sattel zu helfen.

00:12:22: Ich will ganz kurz mal rein in dieses Thema Sucht mit einem kurzen Abstecher machen weil als du gerade drüber Sprachskurt dachte ich so ja klar Sucht.

00:12:31: wir verstehen Alkohol Wir verstehen irgendwie andere harte Drogen.

00:12:35: Also ich glaub, durchaus.

00:12:36: in der Finanzszene zum Beispiel im ganz Topmanagement sind auch so Themen wie Kokain und Cannabis usw.

00:12:42: sind da Themen ... ist für dich das Thema Zucker auch ein Suchthema?

00:12:47: unter Umständen?

00:12:48: Dass Leute dann einfach dazu tendieren diese Gelüste über Zuckerkonsum zu stellen?

00:12:53: Die Abhängigkeit von Zucker ist mindestens ein Faktor sieben stärker als Abhängigkeitsgegenüber Heroin oder Kokain.

00:13:04: Das weiß man schon seit der Sechzigerjahre, dann hat man es wiederholt gezeigt und das liegt daran.

00:13:10: Man schlittert in die Zuckersucht rein, der Zugerspiegel steigt, Insulin steigt ... Und wenn da der Zugsspiegel sinkt, dann haben wir funktionelle Unterzucker.

00:13:21: Und diese Unterzugger macht einem verrückt!

00:13:25: Und

00:13:25: mehrfach in unterschiedliche Länder wiederhohlt, dargelegt.

00:13:29: Wenn man Mäuschen und Ratter wenn andere Tiere süchtig macht, Heroin, Kokain und Zucker am Schacht hat.

00:13:39: Und es gibt einen Zug ... Man macht das Schacht auf, geht keiner zum Heroin?

00:13:43: Keine einzige Tierwirt sich zum Kokain entwickelt, die beise sich tot zum Zucker.

00:13:48: Deshalb ist es so eine versteckte Sucht, eine heimliche Sucht.

00:13:52: Eine Sucht wo die Kinder schon reinschlittern, die in der Gesellschaft etabliert sind und nicht auf dem Radar ist Stoffwechsel, Krankheitssucht.

00:14:03: Und deshalb sind für mich Diabetes-Typ II, Adipositas, Herzkreislauferkrankungen und Neuroerkrankungen Ausläufer von einer versteckten Sucht.

00:14:14: Die Leute sind nicht einfach blöd und machen alles falsch.

00:14:17: die wissen gar nicht was mit ihnen passiert und die wissen auch gar nicht wie sie dahin kommen.

00:14:23: und ich versuche sich mit süß zu beruhigen Die versuche, sich mit Süß zu belohnen.

00:14:28: Ähnlich wie sie sich mit dem Alkohol versucht haben, zu beruhigen.

00:14:32: Deshalb wer für mich jetzt die ... Adipositas oder eine Essucht?

00:14:36: Aber auch eine Magersucht und Sucht vom Alkohl.

00:14:39: nicht die primäre Erkrankung sondern der Ausläufer wo die Menschen versuchen mit einer anderen Not zurechtzukommen.

00:14:47: Jetzt kommst du hin spielen!

00:14:49: Diese Beratung an die Wurzeln hat euren Erfolg geprägt.

00:14:55: Ja.

00:14:56: sagt das eben, wir haben eine unreue Veränderungsgeschwindigkeit.

00:14:59: Also gerade an dem wo wir grade übergesprochen haben sind ja so komplexe Themen mittlerweile.

00:15:06: also es hat sich im Soweit was verändert.

00:15:09: ich habe gestern darüber nachgedacht dass vor einigen Jahren in der Presse ganz oft stand wie für Herointhote es gibt und dann gab wohl ganz oft aber suchtbar Kinder gesprochen die kiffen zu viel ... nehmt Exzelsie und das ist überhaupt kein Thema mehr.

00:15:26: Das ist heute Handy, das Handy?

00:15:28: Ja!

00:15:29: Und meine, sagen wir mal die Frau, die Reine hat in der Stiftung gegründet, die heißt Fürstmeck Foundation, die sich jetzt genau um diese Themen handelt.

00:15:36: Das macht gar nicht mehr das Institut, weil das so komplex geworden ist... dass es extra für Kinder und Jugendliche jetzt eine Stiftungen gibt wie gesagt diese Fürstmack Foundation, äh, die Kindern hilft und die Suizid gefährdet sind Die vergleichen sich über Instagram und TikTok und so weiter sehr stark.

00:15:59: Und ich möchte nicht wissen, dass wir auch nicht bekannt sind wie viele Menschen heute sterben also wer sich zum Beispiel umbringen aufgrund dieser ganzen Geschichte die wir heute mit den sozialen Medien haben.

00:16:13: Das kann man natürlich nicht so messen wie Heroin Tote und Ich glaube das ist noch ein ganz großes Thema während wird dass wir da noch mehr Aufklärung brauchen.

00:16:23: Und ich bin auch ganz klar dafür, dass Social Media bis Fünfzehnsechzehn verboten wird für die

00:16:30: Kinder.

00:16:30: Ich bringe auch absolut dabei

00:16:32: her.

00:16:32: und nochmal eine weitere Bekannte aus Hamburg war die Professor Dr.

00:16:38: Dr.

00:16:38: Gertrauth-Heuchard Noten, ein Neurobiologin, die war damals auch mit im Bund mit der Manfred Spitzer.

00:16:47: Wir sind jetzt ja verbandet mit seiner Zauber Schülerin, mit der Doktor Sabine Kubisch.

00:16:53: Und ... mit dem Buch Digitale Demenz.

00:16:56: und dann einfach die Gefahr von sozialen Medien, dass da nicht ein Realitätsverlust entstehen kann?

00:17:06: Das hat sich bewahrheitet!

00:17:07: Und noch einen weiteren Wunde, der war auch noch auf einer Tagung bei dir, das war der Professor Yachim Bauer.

00:17:12: Der Yachirm Bauer hat jetzt zu dem Thema und Buch geschrieben, Realitätenverluste wie Kinder- und Jugendliche nicht mehr im Körper leben, sondern außer sich sind in einer virtuellen Welt.

00:17:24: Und dort wäre sie belohnt mit Likeys und mit Smiles.

00:17:28: Und die aktuelle Date sind das im Schnitt in Deutschland Kinder- und Jugendliche acht Stunden ins Social-Mädchen angegeben.

00:17:36: Im Durchschnitt acht Stunden.

00:17:38: Das ist gar nicht

00:17:40: unvorstellbar.

00:17:41: Und ... In diesem Maße haben noch die psychische Erkrankungen eigentlich dramatisch zurückgenommen.

00:17:48: zu den Daten, um das so wie es sieht.

00:17:50: Dann hab ich gerade aktuelle Date ... Das sind eben von Nullkomma vier auf Null-Komma sechs Prozent, eins, zwei, zwei Komma vier und jetzt über drei Komma sechs Prozent.

00:18:00: Mhm.

00:18:01: Aber's redet niemand.

00:18:03: Nee, da redet keiner drunter.

00:18:05: Deshalb ist es so wichtig, aufzuklären.

00:18:07: Denn das drückt aus, wie viele Menschen in Not sind?

00:18:11: Wie viele Eltern in not sind, wie die Lehrer in not sein?

00:18:14: Die Kinder sind in not!

00:18:16: Und jetzt geht's um Selbstverantwortung.

00:18:18: Wir können nicht einfach darauf warten, dass ein Wunder geschieht in der Politik und sagt so, es wird alles gut?

00:18:23: Nein!

00:18:24: Wir brauchen Aufklärungen, solche Dinge wie die Fürstenberg-Fondation ... Und auch mehr möchte noch mehr uns engagieren als in der Expertenallianz Kinder, Child Care Youth Fit Das meine ich dort aufklärt und vielleicht den Spieß rumträt das Kinder und Jugendliche.

00:18:40: Die Botschaft wäre für die Eltern, um was zu fällen.

00:18:44: Aber diese ... dieses Thema Selbstverantwortung in Kombination mit derartigen ... ... Suchtpotenzialen oder auch einer Sucht.

00:18:53: Lassen wir es mal Social Media Konsum sein, ... ... Zuckerkonsum bis hin zu dann Alkohol-Konsum und so weiter.

00:19:02: Ich würde jetzt sagen das lässt sich relativ leicht sagen... dass man natürlich da auch ein Stück weit in die Selbstverordnung gehen muss um aus diesen Themen rauszugehen.

00:19:10: Bei den Kindern sind da natürlich noch einmal die Eltern noch zusätzlich gefragt weil die Kinder da Hilfe brauchen.

00:19:15: aber Am Ende ist es doch so, dass alle irgendwo Hilfe benötigen.

00:19:20: Sehr sehr häufig um da wieder rauszukommen.

00:19:22: also ich auch da wieder ein einfaches Beispiel jemand der Zucker isst regelmäßig Zucker zum Beispiel oder jemand der regelmäßig seine paar Stunden in Social Media verbringt und er soll das dann mal nicht machen Die, also auf gut Deutsch die drehen ja schon fast am Rad.

00:19:40: Entzugserscheinung?

00:19:41: Ja

00:19:41: wirklich!

00:19:44: Und da ist es ja so extrem teilweise dass ich mir nur vorstellen kann das man den hilft wenn man über verschiedene Mechanismen es schafft das wieder zu regulieren.

00:19:55: Da gehört natürlich auch irgendwo vielleicht eine politische Entscheidung her, dass man sagt okay ja es gibt ein Verbot für Social Media bis sechzehn Jahre oder ähnliches und es müssen eigentlich viel mehr Hilfsangebote ja geschaffen werden, damit Leute irgendwie Anlaufstellen haben.

00:20:10: Damit ihnen damit geholfen wird?

00:20:12: Also die Themen mit denen die mitarbeitenden Führungskräfte auch gekommen sind um Beratungen und Anspruch zu nehmen.

00:20:19: Die haben sich in diese Richtung auch verändert, dass immer mehr kommen weil sie mit ihren Kindern Schirriketten haben, die haben natürlich eine Familie, eine riesige Konflikte.

00:20:29: Wenn Sie den Kind das Handy wegnehmen ist es wie das aus der Gruppe aussperrt sozusagen Und die schaffen das einfach nicht mehr.

00:20:38: Deswegen glaube ich, dass wir da viel früher anfangen müssen nämlich in einer Bildung, in der Schule.

00:20:44: und das ist ein Problem, dass sich die Schule überhaupt nicht den Kindern vermittelt.

00:20:50: was ist Gesundheitskompetenz auch nicht?

00:20:52: was für das finanzielle Kompetenz?

00:20:53: es wird den Kindern immer noch wie im letzten und fast vorletzten Jahrhundert Wenn Ihnen immer noch Dinge vermittelt, die also überhaupt nicht hinterher auch gebraucht werden.

00:21:03: Also wenn ich das Bildungssystem ändern dürfte, dann würde ich sofort dafür Sorge tragen, dass erst mal nur die Schreiben lesen und rechnen Deutsch oder Englisch – das sind die Pflichtwächer!

00:21:17: Und dann kommen noch ganz viele Fächer dazu, die völlig anders sind.

00:21:20: Das ist soziale Kompetenz, emotionale Kompetenzen... Das ist, was meine Kinder genau bildlich beibringen, weil sie verstehen das ja auch.

00:21:27: Das kann man heute auch mit Kais zum Beispiel sehr gut vermitteln.

00:21:30: Die verstehen jetzt aber, was passiert denn mit deinem Körper?

00:21:33: Warum sind einige Kinder immer dicker in der Schule?

00:21:36: Die werden ja auch gehänselt.

00:21:37: und warum ist das so?

00:21:38: Und was kannst du tun wenn du schon Übergewicht hast davon wieder wegzukommen?

00:21:44: wie musst du dich ernähren?

00:21:46: Welche Auswirkungen hat das eigentlich auf deinen Körper, auf deinen Geist in der Zukunft Wenn du acht Stunden das Handy benutzt?

00:21:55: also zum Beispiel sind wir mehr kurzsichtig Kabel in Kindern verstellbar.

00:22:00: Und es wird in der Schule überhaupt nicht aufgeklärt, die Lehrer sind natürlich auch nicht aufgeklaert weil sie werden ja auch nicht entsprechend ausgebildet genauso wie die Ärzte immer noch so ausgebundet wären die früher und die waren auch nicht ausgebildet im Hinblick auf Emotional- und soziale Kompetenz.

00:22:15: Die wissen auch nicht was das bedeutet wenn Sie den Menschen eine Diagnose geben ohne denen auch gleichzeitig Hoffnung zu geben können als Auswahlmedikamente zu nehmen.

00:22:27: Das ist ein sehr komplexes Thema und ich finde also, dass in der Politik als erstes dafür gesorgt wird, dass sich das Bildungssystem entladen hat.

00:22:37: Sonst laufen wir an einer riesigen Falle

00:22:39: rein.".

00:22:40: Ja, es geht ja so vielleicht ein bisschen in die Richtung Hilfe zur Selbsthilfe auch?

00:22:44: Dass man Kindern schon relativ früh auch Wissen und Instrumente mit an die Hand gibt, dass sie Hilfe zur selbsthilfe leisten können damit man schon den Weg so ein bisschen ebnet.

00:22:53: Ich hab das selber im persönlichen Umfeld doch positiv vernommen, dass die eine oder andere Schule zumindest bei uns aus der Region tatsächlich Handyverbote eingeführt hat.

00:23:04: In dem Sinne, dass morgens die Handys abgegeben werden, haben alle ihre eigene Schließfächer und nach dem Unterricht gehen die auch erst wieder zurück.

00:23:11: Und Freunde von mir sind an den Schulen Lehrer ... und die haben gesagt, innerhalb recht kurzer Zeit hat sich das ganze Soziale miteinander wieder total verändert!

00:23:21: Ja, also ... und das sind doch eigentlich für mich kleine Maßnahmen.

00:23:24: Allein schon so in Schulen beispielsweise mit denen man ein bisschen was erreichen kann.

00:23:29: Aber ich glaube, dass hilft ja auch nicht in Gänze.

00:23:33: Also nur das wegnehmen, was sozusagen gefährlich ist.

00:23:36: Das ist mal die eine Seite aber den Kindern auch Anleitung zu geben da später umzugehen.

00:23:42: Wie gehe ich damit um?

00:23:43: Was hat das für Konsequenzen?

00:23:44: Es gehört doch genauso dazu.

00:23:46: Weil irgendwann kommen die wieder in diese Situation Zugriff da drauf bekommen und auch bekommen müssen, weil das halt heute zu unserem Leben irgendwie ein Stück weiter dazugehört.

00:23:57: Es geht ja nicht nur darum ob es gut oder schlecht ist sondern dass man lernt damit umzugehen was wir jetzt gesehen haben mit der Experteallianz Gesundheit.

00:24:06: ich bin zuständig für Childcare, YouthFit, SchoolFit.

00:24:10: einen Tag Betreuung in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz und die Kinder spielen miteinander.

00:24:16: Die haben in sich angelegt Freude am Ball oder am Spiel an irgendwas, egal was von der Bewegung.

00:24:23: Und sie müssen einmal den Schweinehund überwinden?

00:24:25: Braucht er jemand dazu?

00:24:26: Aber danach wird es ein Selbstläufer und da kann man einem Tag eine Erfahrung vermitteln die Hänge bleibt und die Wahrscheinlichkeit erhöht wenn man ihnen hilft dass sie die Erfahrungen wiederholen.

00:24:41: Und so glaube ich das sind zwischendurch viele Schule, Elternstiftung Bade-Württemberg dass aber tatsächlich auch viele Schulräte und Schulleiter Aktionstagemacher, weil die Merkes braucht noch andere Strategie.

00:24:53: Und das ist eine gute Möglichkeit!

00:24:55: Und da zeigt sich plötzlich ein großer Interesse an Ernährungswissen.

00:25:00: An wie kommt aus der Sucht raus?

00:25:02: An Bewegungswissens.

00:25:03: Das ist die Zusammenarbeit mit Sabine Kubisch war ja damals in Ullndermann-Fred Spitzer.

00:25:10: Die haben in der Psychiatrie gezeigt bei schwer depressiver Erkrankte Menschen.

00:25:16: Das Sport hilft aber nicht einmal, in der Woche auch nicht zweimal, in die Woche nicht dreimal am Tag.

00:25:21: Kinder haben ja natürlich Bewegungsdrang und Kinder haben Wissensdurst.

00:25:26: Also mein Sohn, Simon war zum Beispiel bei Nena in der Schule.

00:25:30: Die Nena hat eine freie Schule gegründet.

00:25:33: Und da ging es in dem System hauptsächlich darum, dass die Kinder dort lernen.

00:25:38: was hast du für ein Potenzial?

00:25:40: Was ist das, was für dich Sinn macht Was machst du gerne?

00:25:44: Und die konnten dann aussuchen, wann sie was lernen.

00:25:49: Die mussten natürlich auch das Lernen was andere in der öffentlichen Schule lernen aber die Art und Weise wie es ihnen vermittelt wurde war eben eine andere.

00:25:57: Das waren ja natürlich auch andere Lehrer, die einen Zugang zu den Kindern haben.

00:26:00: Die Schule gibt's ja heute noch.

00:26:03: Der ist vorher nach einer anderen Schule gewesen, da ist er gar nicht klargekommen.

00:26:06: Er war ganz schlecht im Mathe weil der Lehrer ihm gesagt hat, dass er so doof dazu ist.

00:26:12: Und er hat dann hinterher noch sein Abi nachgeholt und an einer Uni studiert, hat eine Mathematik ne Zweige gehabt.

00:26:19: Also funktioniert!

00:26:21: Hätte ich

00:26:21: gesagt nicht erstaunlich aber ja es ist trotzdem für die Kinder erst mal unvorstellbar.

00:26:26: Und

00:26:26: die Nähna, letzte Woche der Kontakt, die wird uns nochmal helfen einfach um Kinder-Jogendliche zu begleiten, ihnen das schmackhaft zu machen.

00:26:37: Cooles Schulprojekt, das war bei uns vor der Haustür in Konstanz-Kreuzlinger eine Schule.

00:26:42: Das heißt Future Skills und Talent Campus.

00:26:46: Nur fünfzig Prozent Pflichtunterricht.

00:26:48: Fünfzig Prozent waren Fußball-, Handball-, Skiflieger-, Tanzer-, Schachspieler, alles Mögliche.

00:26:56: Die hatte die beste Ergebnis in der ganzen Schweiz.

00:26:58: Es war eine Schule, dreißig Lehrer.

00:27:00: Jetzt sind es achtzehn Schulen ... Und vierhundert Lehrer!

00:27:04: und stell dir vor, was da passiert ist.

00:27:06: Die haben recherchiert und gegoogelt wie ein näherer sich Profi ist.

00:27:10: Dann haben sie mich einklade.

00:27:12: Einmal Superkräfte bitte!

00:27:13: Was ist Lionel Messi?

00:27:16: Was macht RB

00:27:17: Leipzig?".

00:27:18: Und dann haben die Kinder und Jugendliche an der Schule die Kantine umgestellt... ...und dann haben diese Apfelsaftschorle und Süßgetränke rausgeworfen.

00:27:27: Das heißt es geht Aber es braucht so ein bisschen Unterstützung und wenn man ihnen Rahmen gibt, bin ich ganz sicher.

00:27:35: Auch die Schule von der NENA, den Futureskills, Talent Campus – das hat Zukunft.

00:27:41: und nicht zuletzt was wir früher gemacht haben.

00:27:44: Wir haben alle gekickt oder?

00:27:45: Wir haben mit dem Ball gespielt.

00:27:46: Man sieht ihn raus, man sieht ihn in den Wald!

00:27:49: Und es kostet nix.

00:27:50: Da sind wir

00:27:50: in den Sechzehn-Lupor von Baum geklärt.

00:27:52: Ja,

00:27:53: mit Verlau wie seit ein paar Jahren älter als ich aber auch in meinem Alter war das noch völlig normal so.

00:27:58: Ich bin ja auch im Land aufgewachsen und wir waren immer draußen Kicken und wenn dann irgendwie dunkel wurde im Herbst oder im Winter ist man nach Hause gegangen und ... ja?

00:28:06: Das war so!

00:28:07: Wir haben uns natürlich bewegt tatsächlich.

00:28:10: Vielleicht noch die Effizienz von eurer Maßnahme.

00:28:13: Das hat mich damals sehr beeindruckt.

00:28:16: Der Krankenstand, der zweistellig war im Führungsbereich.

00:28:20: Große Firmen und ihr habt den Krankenstand runtergedreht auf sechs und fünf Prozent.

00:28:26: Wie habt ihr das geschafft?

00:28:27: Na ja, den haben wir nicht runtergedrückt

00:28:29: ... Nein!

00:28:30: Sondern wir haben dafür gesorgt, dass sie ihn rund hat.

00:28:32: Genau!

00:28:33: Ja,

00:28:33: das ist ein feiner Unterschied.

00:28:36: Das ist auch so genauso wenn jemand sozusagen geheilt ist, dann ist nicht derjenige... dafür verantwortlich der sogenannte Heiler ist, sondern er hat die Verantwortung sich vernommen und hat sie selbst gehalten.

00:28:52: Und das war auch mal ein Ansatz in den Firmen.

00:28:55: Ich nehme Ihnen nicht Entscheidungen ab aber ich kann Ihnen Wege aufzeigen wie es funktioniert.

00:29:00: Das geht natürlich nicht nur dadurch dass man individuell Menschen berät wenn man die Fehlzeiten reduziert.

00:29:05: In allen Jahren habe ich bestimmt tausende Führungskräfte geschult und Vorträge erhalten.

00:29:10: Wie geht man mit Fehlzeiten rum?

00:29:14: mit Flip Start, da gab es Oberprojektoren und dann musste man noch drauf schreiben.

00:29:19: Das kennen die jungen Leute gar nicht mehr.

00:29:21: Da habe ich auf dem Flip Start Fragen geschrieben und dann hab' ich immer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragt das Unternehmen.

00:29:27: Immer aus einer Gruppe in viel industrialen Arbeiter-, gewerblicher Mitarbeiter- und dann habe ich sie gefragt wie Sie die Situation am Arbeitsplatz einschätzen oder des Betriebsklimaufferskaner von ASB X. Und wenn sie gesagt haben, einste ist sehr gut und zehn ist ja schlecht.

00:29:46: Dann haben Sie mal gesagt, das ist hier acht ... Was müsste denn passieren damit es nach sieben kommt?

00:29:53: Wie ist das Betriebskleinbar in Ihrer Gruppe?

00:29:56: Wie gehen Ihre Führungskräfte mit Ihnen um?

00:29:58: Ich will keine Namen wissen, sondern wie empfinden Sie Ihr Führungen?

00:30:02: Das habe ich immer alles mitgeschrieben, hab das rückgemeldet an einen Gremium, dass sich dort gebildet hat mit Personalwesen, Geschäftsleitung.

00:30:11: Die waren noch verpflichtet, vertraglich daran zum Teil zu nehmen.

00:30:14: Auch die Gestaltstilatur des Unternehmens und aufgrund dieser ganzen Befragung der Ergebnisse dieser Befragerungen hat sich herausgestellt wie sehen eigentlich die Mitarbeiter euch?

00:30:24: Wie sind das Unternehmen?

00:30:26: Und dadurch haben sie sehr stark Fehlzeilen reduziert.

00:30:31: Aufgrund der Tatsache schon dass jemand da war der sich um Sie gekümmert hat.

00:30:36: Dass die Firma gemerkt hat aha ihr seid uns wichtig.

00:30:40: Ihr seid nicht Objekte, sondern ihr seid Subjekte im Unternehmen.

00:30:44: Das hat schon eine ganz große Rolle.

00:30:48: Es gibt eine ganz interessante Dote von ... Die kommt aus England und hat viel Zeit.

00:30:55: Und da kam zum Beispiel heraus, dass die Lichtverhältnisse sehr schlecht waren dort.

00:31:01: Da haben sie Leute geholt außen die Lichtwertnisse verändert und alleine, dass das passiert ist hat dazu geführt, dass sie der Krankenstand runtergegangen ist.

00:31:13: Nicht weil mehr Licht da war sondern weil die gefühlt haben, die Mitarbeiter, wir wären ernst genommen und man kümmert sich um uns und unsere

00:31:20: Sorgen.".

00:31:22: Das ist ja verrückt auch ne?

00:31:24: Weil man ja im ersten Moment denkt, das ist so ein außenstehender Faktor, der wird da irgendwie verändern jetzt das Licht besser und eine geht ziemlich besser aber dass es halt in großen Teilen zurückzuführen ist, wahrgenommen, wertgeschätzt fühlen.

00:31:37: Und das ist schon ... Also wirklich außerordentlich, dass ihr damals schon vor so vielen Jahren damit angefangen habt, weil heute ist es ja schon ein größeres Thema.

00:31:45: Ja.

00:31:46: Das ist ein riesen Thema, ja?

00:31:48: Was ist ein ganz wichtiger Punkt ist noch, das ist ein weiterer Teil.

00:31:51: dazu gehört die Führerskräfte haben wir geschult wie sprichst du mit Mitarbeitern, die oft damit Fehlzeiten auffallen und das ist in der Praxis ja oft so, dass Mitarbeiter oft da fehlen Die werden nicht angesprochen.

00:32:06: Ich hab das Gefühl, die merken gar nicht, dass ich fehle.

00:32:09: Also bekommen sie keine Aufmerksamkeit.

00:32:12: Wenn Sie dann eine Aufmerksamkeit bekommen ... Dann bekommen sie die, wenn sie genervt sind und sagen, jetzt habe ich so die Nase voll von dir, du hast viel gefehlt.

00:32:20: Und wenn du so weiter machst, fliegst du irgendwann raus.

00:32:22: Das ist oft so ne Reaktion gewesen oder es gibt es heute auch noch.

00:32:26: Es geht darum, dass man den Mitarbeitern sammelt, sich konfrontiert haben bekommen hat.

00:32:32: Du bist dann erkrankt gewesen Und ich möchte mit dir darüber sprechen, ob das irgendwas mit dem Arbeitsplatz zu tun hat.

00:32:38: Dass wir in letzter Zeit öfter nicht ... Okay.

00:32:41: Und wenn du etwas hast was dich persönlich belastet dann haben wir für dich ein Angebot.

00:32:45: Dann kannst du gerne, dass es auch anonymen zu den Fürstmilchinstituten geht und Hilfe in Arsch hochnehmen.

00:32:51: Und diese Vernetzung zwischen Führung, Kultur und der Induellen Beratungen Das ist das, was glaube ich erfolgreich ist?

00:32:59: Aber das war natürlich ... das war der Grundstein.

00:33:03: Dann gab's aber noch einige richtig coole, praktische Dinge.

00:33:06: Bei euch?

00:33:08: Seminare für die Führungskräfte, für Kraft in der Dehnung!

00:33:12: Dass ich einfach mich streck, dass er mich großmacht, dass ich mich weitmache.

00:33:16: Dass ich aus dem Schmerz mich rausbewege und nicht im Schmerzwahre.

00:33:20: Und auch eine Aufklärung an den Schmerzen.

00:33:22: Medikamenten ist ne Feuerwehr ... Aber keine Therapie.

00:33:25: Also Kraft in de Dehnungen, Mühereflextherapie.

00:33:28: Was ganz eindrücklich war, ich war auch in dem Kreis von Therapeuten und Ärzte, die dann mitbehandeln dürfte.

00:33:37: Also wir haben nicht stigmatisiert, wir haben die Patienten dehypnotisiert von der Diagnose.

00:33:44: Ich nehme jetzt mal zwei Führungskräfte raus also ... Siebendiagnoser, der Bluthochdruck.

00:33:50: Blutdrucksängendes Mittel, hohe Fettwerte, Fettsänger, Schmerzmittel, Mageschonern, Antidepressiva an den Schlafmitteln.

00:33:58: Wenn ich das die ganze Zeit weiter nehme im Rest of my life Dann kühl ich meinen Daumen, meine Mitochontrin und ich wär ganz sicher nie gesund.

00:34:05: Dann wird genau das passieren, was wir draußen sehen.

00:34:10: Trotz intensiver Medizin nehmen die Schlaganfälle so immer früher, immer mehr junge Menschen ... Und nicht weg der Gesellschaft über Alter, nein!

00:34:20: Die Spitze ist eben unter'n sechzigund inzwischen schon bei vielen dreißig jährigen.

00:34:27: Wenn die Medikamente so drinnen bleiben, dann schützt man eben nichts Herz.

00:34:30: Sondern es gibt immer mehr Herzinfarkte und immer mehr als Heimat.

00:34:33: Deshalb war die Beratung, die zu sagen was ist du?

00:34:37: Wie bewegst du dich wie Schläfstuhl?

00:34:39: Und dann ist uns gelungen bei allen Patienten, die mir gesehen haben, Patientinnen von euch ... Der Blutdruck hat sich normalisiert, keine Süßgetränke.

00:34:50: Die Fettwerte haben sich normalisiert, die Leber sich normalisiert hat.

00:34:54: Die Psyche ist wieder in Gang gekommen, die Depression hat sich aufgelöst.

00:34:57: Die Sucht war nicht mehr nötig.

00:35:00: Man hat ihnen die nicht wegnommen, sondern man hat ihnen Kulver, Kausal, die Triebfeder zu entlasten.

00:35:06: und dann kam ein besseres Schlaf.

00:35:08: Dann haben sie wieder mehr Freude gehabt am Bewegen.

00:35:11: Und ich glaub, diese praktische Anleitung ... die war eben notwendig.

00:35:15: Aber ich darf nicht mit der praktischen Anleitung beginnen, sondern wir brauchen einfach die Seele und die psychische Note.

00:35:21: hinter Wenn's dann ein Steigbügel gibt, schaffe die Menschen den restlichen Schritt.

00:35:27: Dann wäre es ja auch ehrgeizig, das umzusetzen.

00:35:30: Heute hat sich natürlich mit noch weniger Zeit beim Arzt die Verschreibungspflicht eher noch mal einen Dimensional verschlechtern und die Anzahl an Medikamente und Diagnose hat zugnommen.

00:35:43: Und dann gibts immer weniger Angebote.

00:35:46: Dann ist die Frage was mach ich?

00:35:48: Deshalb glaub' ich wirklich ... Solche Konzepte, die ihr damals entwickelt haben, müssen wir aufgreifen.

00:35:53: Was du auch gesagt hast – tatsächlich Schritte an der Schule!

00:35:56: Denn dort sind alle in Not.

00:35:58: Die Lehrer sind genauso in Not wie die Eltern und inzwischen ist die Not von den Eltern um die Kinder so groß dass das mit eine Triebfeder ist, dass im Moment die aktuelle Daten vor zwei Wochen sowohl von der WHO als Deutschland psychische Erkrankungen eskalieren Depressionen, Eskalierer, Angsterkrankungen, Eskaliere.

00:36:19: Und man weiß gar nicht mehr was man tun soll.

00:36:22: und ich sage gerade weg der Medikamente ist die Sagaße noch kritischer zu betragen.

00:36:29: Das

00:36:29: geht nur zusammen.

00:36:30: wir haben damals sehr viel Energie darauf gegeben mit Ärzten zusammenzuarbeiten.

00:36:35: Wir haben Ärzte eingeladen das Konzept erklärt.

00:36:38: Wir haben dann auch einige gefunden die mit uns zusammengearbeitet haben.

00:36:41: Auch von ersten sind dann Personen zu uns geschickt worden und umgekehrt.

00:36:47: Und natürlich waren man auch Menschen da, wo wir drei, vier Sitzungen gemerkt haben ... Da ist so eine massive Depression, das mit sich hat auch eine Indikation für eine klinische Behandlung.

00:36:58: Da war ja auch sehr vernetzt mit Kliniken.

00:37:00: Wir haben dann in Stichata zusammen gearbeitet.

00:37:05: Die wussten, wenn die Leute von uns kommen dass sie schon gut versorgt waren.

00:37:10: Und die haben dann eine Einweisung geschrieben für eine psychosymmatische Klinik, und die sind damit der Einweisungen in den psychosymatischen Kliniken gefahren und wurden dann aufgenommen und dann haben die Krankenkassen auch die Kosten übernommen.

00:37:22: Wenn die Hilfe nicht haben, die Personen, ist das häufig so ... Dass die Krankenkatze sagen, nee, mach erst mal ambulant, dann such dir mal einen Therapeuten.

00:37:29: Das dauert ein halbes Jahr bis du warte Zeit.

00:37:33: Da haben wir uns immer sehr gut vernetzt.

00:37:37: Also wir haben immer gesagt, Kooperation statt Konkurrenz.

00:37:41: Ja.

00:37:42: Wie war das in eurer Arbeit?

00:37:43: Kurt hat eben gesagt viele Leute brauchen ja so einen gewissen Steigbügel.

00:37:47: Das fand ich eine ganz gute Metapher um auch so einen ersten Einstieg in die Hilfe zu bekommen weil sie brauchen auch Instrumente mit denen sie dann selber eine Selbstverantwortung arbeiten können.

00:37:57: solche Betreuungsprogramme Beratungsprogrammen kenne ich häufig aus dem Managementbereich also da wo wirklich ... häufig auch hohe Stressbelastung verankert sind und so weiter.

00:38:13: War das auch so, dass ihr das versucht habt quasi in die Peripherie der Unternehmen zu bekommen?

00:38:18: Also in die Mitarbeiter, also egal in welchem Level-Mitarbeiter wir es hier rarisch betrachten, war das... Habt ihr das versucht?

00:38:26: beziehungsweise gibt's da Unternehmungen, die das versuchen, dass man das wirklich auch in die breite Masse bekommt und dass ich sage mal Ich sag's mal reißere ich nicht, dass Topmanagement in den Genuss kommt und der Rest kriegt seinen OBS-Corp dahingestellt.

00:38:41: Wenn so ein Programm implementiert wird bei Unternehmen dann ist das eines der ersten Dinge, dass auf Betriebsversammlungen aufgetreten wird, dass das vorgestellt wird damit man Vertrauen gewinnt, dass man Gesicht zeigt.

00:38:51: welche Gesichter stehen da eigentlich dahinter hinter diesem Konzept?

00:38:54: natürlich haben viele mit aber da hat es in der Anfangszeit das war ja damals noch ein Tabuthema Alles was mit Seele zusammenhängen, das war ja schon ganz verdächtig.

00:39:03: Dann haben die viele gesagt wir sind doch nicht bekloppt.

00:39:05: und solche

00:39:05: Geschichten.

00:39:07: Das gibt's heute aber auch noch.

00:39:09: Weniger

00:39:09: wahrscheinlich.

00:39:09: Wenige, das hat sich sehr verändert so glücklicherweise.

00:39:13: Aber damit hatte ich damals viel zu tun.

00:39:15: Wir brauchen einen Mitarbeiter brauchen das dicht?

00:39:17: Die sind dann nicht beclopt.

00:39:18: und solche Geschichte.

00:39:20: Wenn ich das gehört habe von Personaldirektoren aus einer großen Unternehmen, hab mich da schon ziemlich erschüttert damals... ...aber es hat sich verändert Und dann haben wir das natürlich dargestellt.

00:39:30: Dann haben wir die Personabteilung gebeten, den Chef zu erklären warum bieten wir euch diese Hilfe an?

00:39:37: Das Wichtigste war eben dieser Annimität dass sie nicht den Eindruck haben also wir gehen jetzt dahin und dann melden die anders unternehmen was denn die Leute wer da war oder welche Probleme hat.

00:39:48: und da ist das Vertrauen von Anfang an natürlich auch sehr gewachsen durch die Art und Weise wie das kommuniziert worden ist.

00:39:56: Und die Leute kommen auf unterschiedlicher Weise, natürlich einige ... oder immer mehr von sich aus.

00:40:02: Und einige brauchen auch den sogenannten Druck.

00:40:05: Ich hab mal von einem Arzt einen Vortrag gehört, der gesagt hat, wir Menschen haben so was wie ein genetischen Defekt.

00:40:11: Wir fällen uns nur aus zwei Gründen im Wirt aus Lust und Leid, die meisten aus Leid.

00:40:15: Ja

00:40:16: okay

00:40:16: ja.

00:40:17: Das habe ich gerade bei Großkräften oder denen, die eine Hörreposition haben, die von sich selber Weil an sich selber den Anspruch haben, ich muss stark sein.

00:40:28: Gerade Männer und Frauen nehmen das eher in Anspruch oder früher.

00:40:31: aber Männer dürfen ja nicht schwach sein.

00:40:34: dieses Bild haben natürlich auch viele Und auch das hat sich positiv verändert.

00:40:38: zum Ressentat Auf jeden Fall sind die dann aufgekommen aufgrund von starken Druck.

00:40:42: Das ist also wirklich schon eine Kündigung im Raum stand Die dann gekommen sind und dieser Leinstruck hat sie dazu geführt.

00:40:52: Auch ein Herzinfarkt.

00:40:53: Das habe ich auch ganz oft erlebt bei Managern, wenn die einen Herzenfakt gehabt haben.

00:41:00: Und das Schlimmste für die war, wenn sie da im Krankenhaus waren und die Ärzte haben die untersucht oder haben die Entlastung gesagt ja wir haben EKG gemacht, wir haben sie die ganze Nacht beobachtet ihr Herz ist in Ordnung.

00:41:10: Das heißt dass es psychosomatisch war und das war gar nicht angenehm für die.

00:41:15: also Ein Herzinfarkt ist ein Ritterkreuz für den deutsche Manager, schau' ich.

00:41:21: Das ist irgendwie so ein Statussymbol ja?

00:41:22: Ja das ist so!

00:41:24: Der hat wenigstens was geleistet.

00:41:25: Er

00:41:25: hat es gleichseht.

00:41:25: Der hat gearbeitet bis zum Herzenfakt und Alkohol ist natürlich ein Stückmaar, das hört man nicht so gerne.

00:41:32: oder Burnout an all diese Geschichten aber ich habe einige erlebt ihr auch wegen eines Herzinfaktes medizinisch behandelt worden sind aber es gab keine Behandlungsbedürftigkeit auf der medizinischen Ebene Aber es gab eine Behandlungsbedürftigkeit auf der seelischen Ebene.

00:41:49: Und dann stellte sich im Offen heraus, dass die mehr geleben geführt haben ... Doppelleben gefört haben.

00:41:56: Die haben viel gearbeitet und den Weihnachtsshops gemacht.

00:41:58: Sie haben sich total überfordert.

00:42:01: Die waren so, dass sie teilweise auch sehr nazistisch waren und sich immer darstellen mussten.

00:42:09: Dann hatten sie noch ne Geliebte nebenbei.

00:42:11: Also ganz wie Baustellen einfach!

00:42:13: die dann dazu geführt haben, dass sie gesagt haben naja also wenn das ihr Herz ist hier dieses Glas und ich würde ihr Herz fragen was muss denn der Herr so-und-so ändern?

00:42:25: Was glauben Sie würde Ihr Herz mir erzählen?

00:42:28: Dann sprudelte das ganz oft.

00:42:31: man nennt das Distustation oder was auch.

00:42:37: was ich immer sehr gerne gefragt habe.

00:42:40: Die

00:42:42: wollen ja wissen, was hat mich krank gemacht?

00:42:45: Ich hab nie gefragt.

00:42:46: Was hat sie krankgemacht?

00:42:47: Ich habe immer gefragt ... Was müsste denn passieren, dass Sie sagen das haben ich gesund gemacht?

00:42:56: Das ist natürlich ein ganz anderer Ansatz um einfach die Aufmerksamkeit den Fokus in eine andere höchstorientierte Richtung zu denken.

00:43:04: Da seid ihr natürlich unheimlich gut also auch du sicherlich so fachlich.

00:43:09: Ich merke das schon daran, wie du die Fragen dann stellst.

00:43:13: Du dich direkt löst in einem selber was ganz anderes aus?

00:43:16: Ja ... ich beobachte das übrigens auch, dass gerade so dieses Thema mentale Gesundheit ... Frauen sind da viel zugänglicher, schon viel länger.

00:43:25: Männer werden immer zugegänglicher von mir selbst auch sagen.

00:43:28: Ich hatte nicht eine einfache Lebensphase hinter mir und hab da auch mental Hilfe in Anspruch genommen, die mir extrem geholfen hat mit den Themen umzugehen.

00:43:38: Jetzt hat man aber vor Kurzem auch immer so eine politische Entscheidung, die vielleicht den Zugang zu solchen Leistungen mittlerweile wieder ein bisschen schwieriger macht.

00:43:47: Wie seht ihr das denn?

00:43:48: oder wie siehst du es dann?

00:43:52: Das ist ja eigentlich eher konträr zu dem, wie sich das aktuell in der Bevölkerung entwickelt – auch was Zahlen und so weiter angeht, Depressionen, mentale Erkrankungen usw.

00:44:02: Wie sich das politisch weiterwickelt?

00:44:04: Ja, genau.

00:44:07: Wenn man die Zahlen sieht beispielsweise wie auch so die Krankheiten in dem Feld entwickeln müsste man das ja fördern im Prinzip dass mentale oder ich sag mal psychologische Unterstützung irgendwo eher in den Fokus rückt.

00:44:22: Wir haben systemisches Problem.

00:44:23: Das systemische Problem ist, dass jeder gesunde Patienten verlauernder Kunde ist in unserem System.

00:44:29: und Ich hatte das vorgespräch erzählt, ich hab das ja selbst erlebt dass ich Probleme mit meiner rechten Hüfte hatte und ich dann sofort eine neue Hüftel bekommen wollte.

00:44:45: Da ich ein kritischer Patient bin habe ich mich natürlich sofort damit beschäftigt was denn die Ursache ist eine Arthrose, sondern das war ein Entzündungsprozess in dem Bereich die Schmerzen geführt haben.

00:45:01: Und dann habe ich gelernt dass fast jeder Mensch schon auf vierzig, fünfzig Euro Arthrosen hat.

00:45:08: wenn wir älter werden, haben wir Arthosen aber die meisten von uns sterben damit ohne jemals deswegen eine Ballennung Nachschrug genommen zu haben.

00:45:18: und in Deutschland ist es Land wo am meisten Kniegelenke und Hüftgelenken operiert werden und ausgetauscht werden.

00:45:27: Das ist natürlich alles ein Riesengeschäft, ja?

00:45:29: Und so ist das auf der psychischen Ebene auch.

00:45:33: Es gibt ja auch zu viel sogenannte spirituelle Anbieter und sogenannte Heiler.

00:45:37: da gibt es einen Riesenmarkt... ...auch an sehr großen Unserieusen und das ist für die Leute sehr schwer durchzublicken.

00:45:43: Politisch ist der Einfluss einfach zu gering war.

00:45:49: Die Lobby in der Farbeindustrie ist einfach zu groß.

00:45:53: Ich hab mich zum Beispiel mit Lysium beschäftigt.

00:45:55: Ich fand den Michael Neils, gänzte wahrscheinlich Dr.

00:45:57: Neils und der hat ja auch im Europaparlamenten Vortrag gehalten.

00:46:03: Ich habe dem selber mal gehört, Michael hat so überzeugt wie wichtig es ist, Lysium zu nehmen aber das wird natürlich nicht veröffentlicht.

00:46:13: Ja dann in Europa ja aktuell die Situation dass wir das als Lebensmittel ja nicht zugelassen sind also dürften sie als Nahrungsergänzung zum Beispiel gar nicht anbieten ... wo die Datenlage es ja durchaus hergibt, dass das wertvoll sein kann für solche Dinge.

00:46:25: Also das ist schon eine unheimlich komplexe... Deswegen

00:46:29: Einfahrtfortung, ne?

00:46:31: Also sich hinzustellen und sagen, ja, das System ist so wie's is'.

00:46:34: Und deswegen ermutere ich immer die Menschen.

00:46:38: Du bist schlau genug!

00:46:39: Du weißt ganz genau was dein Körper gut tut.

00:46:43: Du weisst ganz genau, was deinem Körper nicht gut tut!

00:46:45: Wenn du einkaufen gehst, dann entscheide, bevor du das in der Kurskorb legst Ob du das am Körper zumuten willst, ob du das in deinem Körper steckst.

00:46:54: Was hast du da gekauft?

00:46:57: Deshalb sagen wir, wir brauchen Warenkunde in der Schule.

00:47:00: Dann Kräutergardeanleger, Kochrezepte und tatsächlich so Basics.

00:47:06: Was ihr auch noch gut gemacht habt war Folgendes ... Also es gab ein Netzwerk wo die Leute zur Physiotherapie, Mühereflextherapie gehen konnten.

00:47:16: Dann gab's einige, die waren in der Fachklinik für psychische Erkrankungen.

00:47:20: In dieser Fachklimik hatte sie z.B.

00:47:24: einen Mühreflextherapie und Kraft in den Dehnungsübungen.

00:47:28: Danach sind ja aus der Klinik raus wie ein Tanksteller.

00:47:31: Und bis heute sehen wir Leute, die damals noch in Hamburg mal bei euch stationär untergebracht wurden.

00:47:41: Zum Beispiel in Potsdam oder Brandenburg oder Harnberg die heute noch zu uns kommen.

00:47:47: Und dann lernt man eigentlich durch die Störungen, wenn man gut begleitet wird und ich glaube das ist eigentlich unser Auftrag, dass wir so breit wie möglich Physiotherapeut, Ärzte, Psychologer ausbilden um die Zugleichheit des Körper- und Seele eigentlich immer an die zwei seiterführende gleiche Medaille sind Und dass man der Menschen Mut macht, ist fast nie zu spät.

00:48:14: Um wieder zurückzukommen und die Kräfte, die in uns angelegt sind ... auch wenn sie verschüttet ist, die kommen draus, je früher wir sie entdeckt, umso besser.

00:48:24: Ja.

00:48:25: Dann glaub ich, dann kann man sich noch ein Flangeschutz irgendwie holen von der Politik.

00:48:30: Die haben zwar kein Geld aber zumindest kriegt man vielleicht Unterschutzung so wie mit den Expertenallernen selber?

00:48:36: Aber

00:48:37: zu deiner Frage, was einem politisch ändern könnte.

00:48:40: Zum Beispiel könnte man ja den Orthopäden sagen, also wenn ihr diagnostiziert immer einen MRT da hat jemand eine Atrose oder Hürfte.

00:48:50: Wenn du erschaffst in Zusammenarbeit mit Osteopathen und zusammenarbeiten mit Physiotherapeuten an Operation zu verhindern bekommst du doppel mehr Honorar.

00:49:04: dann bekommst du mehr Honorar als wenn du operierst.

00:49:07: Also ein anderes Anreiz.

00:49:07: Ein monetärer

00:49:08: Anreize, einfach alles,

00:49:09: was man hat gestellt.

00:49:10: Den monetären Anreizen umdrehen?

00:49:12: Genau!

00:49:12: Das heißt, du wirst für Gesundheitsmaßnahmen bezahlt und nicht für Krankheit bezahlt.

00:49:18: Dann würde sich das Systemaustell ändern... Es kriegt ja

00:49:22: für uns drei jetzt erstmal simpel aber es wird gründig immer, warum das noch nicht

00:49:25: so ist.

00:49:26: Ja, eigentlich wäre es simpel.

00:49:28: Aber ich meine, es gibt eine andere Industrie die natürlich die Hüften herstellt.

00:49:32: Aber auch da eine kleine Nackdote, ich hatte selber eine Spinalkanal-Stinosa.

00:49:37: Das heißt wir besohn Verengung letztes Jahr am Oktober.

00:49:40: Da hab' ich natürlich auch bevor ich das habe operieren lassen mir bestimmt vier, fünf Mal nur geruht und das musste ich machen.

00:49:47: Und das hab' Ich auch gemacht.

00:49:48: ja, da hat er auch einen sehr guten Chironen dann.

00:49:51: Da haben wir dann hinterher gesagt dass dauert ein Jahr bevor du wieder richtig gut gehen kannst.

00:49:55: also ich gehe schon seit einem halben Jahr wieder richtig Gut weil ich auch gute Physiotherapie gemacht habe.

00:50:01: Und da war ich an der Reha-Klinik, die hatte vierzig Betten in Österreich.

00:50:08: Und zwanzig Patienten waren Ärzte.

00:50:13: Die hatten alle zum Teil linkhöfte neu, rechtshöfte neue Knie ... Ich saß mit einem Arzt am Tisch, der hatte auch noch Diabetes und Bluthochdruck.

00:50:26: Der arbeitete als Hausarzt und Internist.

00:50:30: Und dann hab ich den gefragt, kannst du als Hausarzt oder Internist arbeiten und für gesundheitsbeständig sein?

00:50:37: Und so ein Lebenstil geführt haben.

00:50:39: Ich hab den dann konfrontiert einfach.

00:50:42: Das war auch eine lockerabendfähre, wir mussten alle tun's!

00:50:45: Ich konnte mir das auch erlauben, hatte einen ganz guten Draht zu geben und dann wusste der ... Dann hat der auch gesagt ja, er wär da so reingerutscht und kämmt nicht mehr raus.

00:50:54: Ja, das ist schon vollkommen abstrus.

00:50:56: also ich muss sagen Wir kommen ja leider jetzt so ein bisschen dem Ende des Podcasts schon entgegen.

00:51:03: Aber das Gespräch mit euch beiden, auch mit dir wer noch heute, hat mich schon im Vorfeld, hat mir selber beeindruckt an sich zu den Dingen, dass du es auch so klar ansprichst.

00:51:12: Insbesondere dieses Thema Selbstverantwortung.

00:51:15: Wir haben vorher im Vorfall, das wäre eigentlich eine eigene Folge zum Thema auch Pflegenotstand gesprochen.

00:51:20: also wir Alle selber enttage ich fast mal kurz zusammen, wenn das richtig ist.

00:51:25: Den Pflegenotstand selbst mitzubestimmen zumindest mittel- und langfristig in dem wir halt ... In die eigene Verantwortung gehen was unsere Gesundheit anbelangt.

00:51:32: Und es nicht ausschließlich daran liegt dass die Rahmenbedingungen nicht passen sondern fliegt halt auch vielen in uns selbst.

00:51:38: Wir haben das jetzt besprochen im Bereich der Kinder.

00:51:41: Wir müssen Kindern helfen in die Selbstverantwortung gehen zu können.

00:51:46: Die brauchen irgendwo die Anleitung, die Hilfe, wir müssen in den Schulen da rein.

00:51:50: Wir müssen uns auch mit diesem Thema Suchtgefahren beschäftigen, auch da.

00:51:55: Man kann natürlich über verschiedene Maßnahmen arbeiten aber es braucht vielleicht eben auch gewisse politische Entscheidungen und Rahmenbedingungen an denen man sich dann orientieren kann, eben auch die große Masse.

00:52:06: Und als große Überschrift würde ich für diese Podcast-Folge dieses Thema Selbstverantwortung wählen wollen.

00:52:15: das finde ich den schönsten Begriff.

00:52:18: Ich find eure Historie extrem ... schön, weil ihr beide jeweils in einem bisschen anderen Bereich extreme Vorreiter und wirklich Pioniere seid.

00:52:28: Ihr habt das im Team gemacht, du hast ja auch ein Team mit an der Seite.

00:52:30: aber wenn ich es jetzt auf Personen zuschneiden wollte, werdet ihr das gerade für mich?

00:52:34: In dem Bereich auch mentale Gesundheit, körperliche Gesundheit.

00:52:38: Ich habe so eine tolle Schnittmenge da auch.

00:52:41: Das kann man sich eigentlich nur wünschen.

00:52:44: Vielleicht die Date wissenschaftlich sind Kristall klar also eine neue Nature So eine Bibel in der Medizin, veröffentlich jung zeigt.

00:52:54: Nur mit dem Faktor Ernährung leber man zehn Jahre länger gesund!

00:52:59: Zehn Jahre länger gesund, also nicht pflegebedürftig.

00:53:02: Und wie immer noch mal einer, der auch damals dabei war, der Dieter Felsenberg, das war der Chef an der Europäische Luft- und Raumfahrtbehörde.

00:53:13: Der hat tatsächlich auch, neunzighundertzechseinneinzig Gemeinsamfolien gesagt, unsere Muskeln unser muskuleskalitaler System, also Knocher und Wirbelsäule.

00:53:26: Die sind darauf ausgelegt, hundertzwanzig Jahre lang aktiv zu sein.

00:53:31: Drüber wissen wir es nicht!

00:53:32: Aber jetzt wird klar ohne Muskeln bricht das ein.

00:53:36: Und jetzt haben wir leider schon Kinder- und Jugendliche, wo's Fett die Muskeln verdrängt.

00:53:41: Jetzt haben sie schon eine Psychopenie.

00:53:43: Das ist eigentlich die Triebfeder in Gebrechlichkeit.

00:53:50: Man stürzt Oberschenkelhals, man liegt und wird pflegebedürftig.

00:53:54: Das ist die Triebväder, die das Risiko für alle dimensionelle Erkrankungen dramatisch erhöht.

00:54:00: Und da braucht es Aufklärung.

00:54:03: Und der einzige Möglichkeit den Pflegenotstand zu überwinden ist?

00:54:07: Selbstverantwortung!

00:54:09: Und aufklärung, hey ihr könnt was tun bis dahin ihr müsst etwas tun denn sonst wird's unbezahlbar und es ist auch gar nicht mehr machbar mit der Pflege.

00:54:18: Also da kann ich sagen, ich verspreche das mal unseren Zuhörern und Zuschauern.

00:54:22: Ich hoffe es ist nicht vorgegriffen aber in das Thema geben wir noch einmal einen neuen Folge rein.

00:54:27: Hat mir sehr viel Spaß gemacht war wieder sehr bereichernd.

00:54:29: vielen Dank dass du zu Gast warst Werner.

00:54:31: Vielen Dank auch dass ihr zuschaut.

00:54:33: Danke für

00:54:33: die Einladung!

00:54:35: Sehr gerne.

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